Association Internationale de Techniciens, Experts et Chercheurs 21 ter rue Voltaire - 75 011 PARIS Tél. : (33) 01 43 71 22 22 - Fax : (33) 01 44 64 74 55 Courriel : aitec@globenet.org |
* The global issue * "Public service" * Urban questions * International solidarity |
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URBAN QUESTIONS |
| Für nähere Informationen : www.habitants.org
Aufruf
zur mobilisierung
anlesslich der Konferenz der Europaischen wohnungsminister in Paris vom 24. bis 26. september |
| Von der Missachtung des Rechts auf Wohnraum
sind vor allem die schwachsten Bevölkerungsgruppen betroffen. Dies
bedeutet, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, unter menschenwürdigen
Bedingungen und bei Gewahrleistung der Sicherheit seiner Gesundheit, der
Sicherheit seiner Familie und des persöhnlichen Wohlbefindens . Dies
betrifft vor allem Arme, Arbeitslose, Niedriglohngruppen, Einwanderer,
Jugendliche und Alte, Singles, Alleinerziehende, kinderreiche Familien,
Behinderte, Minderheiten...
In Europa leben 60 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze. 15 bis 18 Millionen Bewohner sind obdachlos und Hunderttausende von Zwangsraumungen finden jahrlich statt. Dies geschieht, obwohl Millionen von Wohnungen leer stehen und die Haushaltsmittel für Wohnraum immer knapper werden. Die europeischen Regierungen die rasante Liberalisierung der Marktˆffnungen und eine befriedigende Wohnungspolitik wird nicht betrieben: · Die Mieter sind den Gesetzen des Marktes ausgeliefert (Verschiebung der Mietpreise, Verschlimmerung der Mietsituationen).
· den gesetzlichen Richtlinien, die die europaischen Staaten, die alle den UNO Wirtschafts- und Sozialpakt unterzeichnet haben, miteinander vereinbart haben.
In zahlreichen Landern gibt es Zusammenschl¸sse von einfachen B¸rgern, die gegen Zwangsraumungen kampfen, sich f¸r eine humane Verwaltung von Stadtteilen einsetzen, die sich Grundstücke oder leerstehenden Wohnraum wieder aneignen, die selbst Wohnraum bauen oder restaurieren, gegen Mieterhˆhungen kampfen. Diese Widerstansbewegungen von BewohnerInnen treten auf lokaler und nationaler Ebene auf. Die Konsequenzen jedoch, die Europaisierung und Globalisierung der Markte auf die Stadtplanung haben, rufen dazu auf, die internationale Mobilisierung zu verstarken. 10 Jahre nach ihrer ersten Zusammenkunft, treffen sich die europ‰ischen Wohnungsminister vom 25. bis 26. September in Paris. Die verschiedenen Gruppen von BewohnerInnen werden ebenfalls dort vertreten sein. Es ist Zeit, dass wir auch die Stimme erheben, um das Recht auf ein menschenw¸rdiges Leben in allen Stadtvierteln, inclusive der Innenstadte, einzufordern. Dieses Grundrecht soll in Form von einer neuen Politik zum Ausdruck kommen, die von den Behörden auf lokaler, nationaler und europaischer Ebene umgesetzt werden soll und auf den offiziellen Agenden Platz bekommen muss. Wir rufen zu einer europaweiten Mobilisierung auf, damit die Wohnungsminister sich auf nationaler und europaischer Ebene dazu verpflichten: · das Grundrecht auf Wohnung in einer europaischen Charta zu verankern und es zu einem Konvergenzkriterium zu machen,
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